In der Stimmarbeit wird von „Durchlässigkeit im Körper“ gesprochen. Ist die Muskelspannung zu hoch (=Hypertonus), begünstigt dies eine Überspannung im Kehlkopf. Somit wird keine lockere durchlässige und tragfähige Stimme erzielt.

Dies bezieht sich ebenfalls auf eine muskuläre Unterspannung (=Hypotonus). Ein Hypotonus führt genauso wenig zu einer physiologischen und tragfähigen Stimme.

Der Stimmklang wird maßgeblich durch die Spannungsverhältnisse im Körper beeinflusst. Verspannungen, Schmerzen, Bandscheibenvorfälle z.B. im Bereich der HWS (Halswirbelsäule), BWS (Brustwirbelsäule) oder auch Kiefergelenkprobleme, Bruxismus haben Einfluss auf den Stimmklang.

Eine ökonomische Stimmgebung wird daher dann erzielt, wenn keine „Fehlspannungen“ des Atemapparates, Kehlkopfes, Ansatzrohres oder auch der mimischen Muskulatur erzeugt werden.

Eine Stimme klingt z.B. angestrengter, wenn wir einen schweren Gegenstand anheben und dabei reden.

Ein Festhalten des Unterkiefers, ein angestrengtes Stirnrunzeln oder auch eine angespannte Schulter-, Nackenmuskulatur beeinflussen den Stimmklang.

Die Muskeln benötigen eine optimale Regulierung von Spannung und Entspannung in den beteiligten Muskelsystemen. Die Muskeleinstellungen beim Sprechen und Singen sind nie starr oder statisch, sondern immer dynamisch und fließend in Bewegung.

Die fließenden und dynamischen Bewegungen des Qi Gong bilden somit eine optimale Voraussetzung, physiologische Spannungsverhältnisse des Körpers herzustellen, diese zu regulieren und mentale Blockaden zu lösen, um letztendlich einen ökonomischen Stimmgebrauch maßgeblich zu unterstützen und zu fördern.

Ziele des Seminars sind:

Termine : Freitag, 24.11.2017 von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Kosten : 50 € inkl. Getränke und Unterlagen
Teilnehmerzahl : 4-5

Telefon : 0511-2701972
E-Mail : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!